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Erster Musikunterricht 1878-87.
Studium am Pariser Konservatorium
Engagement als 2. Pianist im Kabarett "Chat noir" am Montmartre
1888 komponiert er die "Gymnopédies", die von großer Bedeutung für die
Entwicklung der modernen Musik sind.
Seit 1891 mit Debussy befreundet.
Als schon bekannter Komponist tritt er 1905 für drei Jahre in die
Schola Cantorum ein, als Schüler von d'Indy und A. Roussel.
Besonders zwischen 1912 und 1915 entstehen zahlreiche Klavierstücke,
1916 das Ballett "Parade", dessen Erstaufführung (1917) durch die "Ballets
Russes"
von Diaghilev - Text J. Cocteau, Bünenbild Picasso, Choreographie Massine,
Leitung Ansermet - zu einem denkwürdigen Skandal wurde.
1918 fordert Cocteau in "Le Coq et L'Arlequin" die Ästhetik von "Parade".
Die Musiker der "Gruppe der Sechs" betrachten Satie als ihren "bon maître"
und
1923 bekennt sich die Schule von Arcueil zu Satie, dem Autor des "Socrate".
(Aus: Ausst.-Kat. Für Augen und Ohren. Von der Spieluhr zum akustischen
Environment,
von René Block, Lorenz Domboise, Nele Hertling, Barbara Volkmann,
Akademie der Künste und Berliner Festspiele GmbH, Berlin 1980)
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