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Heimo Zobernig bezieht sich in seinem künstlerischen Schaffen stets
auf den Modernismus.
Häufig konstruiert er raumgreifende, stereometrische Arbeiten, die auf
bereits geschaffene Ordnungen im Kunstbetrieb reagieren.
Heimo Zobernig entwirft die Ausstellungsarchitektur für die von Thomas
Ketelsen konzipierte Ausstellung Rembrandt, oder nicht?, die
so zur Ausstellung in der Ausstellung ein|räumen wird.
Dazu benutzt er bereits in der Hamburger Kunsthalle befindliches Material
wie Ausstellungsvitrinen und Stellwände. Rembrandt, oder nicht?
wirft die Frage auf, welche kunsthistorischen Methoden Werke dem Künstler
Rembrandt zuordnen und wie Zuschreibungen erfolgen.
Zobernigs Ausstellungsarchitektur spielt mit dem Zeichen ®. Die
Stellagen, die eine Präsentation von Rembrandt-Werken ermöglichen, lassen
sich in der Aufsicht als "R" lesen. Der Buchstabe "R"
kann sowohl auf Rembrandt, als auch auf |räumen bezogen werden.
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